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VALLEY OF FLOWERS
Jalan und seine Bande rauben Karawanen an den höchstgelegenen Pässen des Himalaya aus. Nach einem dieser Überfälle taucht die rätselhafte schöne Ushna auf und schließt sich den Wegelagerern an. Doch trotz des Erfolgs der Raubzüge, der sich durch ihre Hilfe einstellt, weckt die immer intensiver werdende Liebe zwischen Ushna und Jalan böses Blut unter den Männern. Bald schenkt das Paar der realen Welt um sich herum keine Beachtung mehr und überschreitet die Grenze zum Reich des Übernatürlichen. Doch das Schicksal zu betrügen, kann nicht ungestraft bleiben...
Hintergrund: VALLEY OF FLOWERS ist eine große Liebesgeschichte und eine unvergessliche Erzählung über Leidenschaft, Tod und Wiedergeburt. Nach „Ayurveda“ und „Samsara“ schuf Regisseur Pan Nalin ein faszinierendes Film-Epos, das sich über zwei Jahrhunderte hinzieht. Beim Dreh auf über 5000 Meter Höhe entdeckte die Kamera ehrfurchtgebietende Territorien von atemberaubender Schönheit. Inspiriert ist der Film durch das Buch „Liebeszauber und schwarze Magie“ von Alexandra David-Néel, der ersten weißen Frau, die Anfang des 20.Jahrhunderts den Himalaya und Tibet erkundete.
Deutschland/Schweiz 2006 – 35mm – Farbe Cinemascope / 16:9 – Dolby SRD 120 Minuten Sprachen: – Deutsch und in Orginalfassung (Hindi/Japanisch) 2 DVDs:
DVD 1 Deutsche Kinofassung
DVD 2 Originalfassung Directors Cut mit engl. Untertittlen + 33 min mehr Film
   
Aus der Filmkritik: Die Geschichte setzt im 19. Jahrhundert an, und erzählt von einer Gruppe von Banditen, die Karawanen auf ihrem Weg durch die ungeschützten Weiten der Gegend um das Himalajagebirge ausraubt. Bei einem der routinemäßig durchgeführten Überfälle tritt jedoch ein folgenreiches Ereignis in das Leben der Gruppe. Genauer gesagt in das Leben des Anführers Jalan (Milind Soman). Neben dem Diebesgut zählt die junge schöne Ushna (Mylène Jampanoï) zu den erbeuteten Gütern. Als man den unfreiwillig gemachten Fang vertreiben möchte, eröffnet sie Jalan, dass sie ihn im Traum gesehen habe und dass sie bleiben werden. Aus der flüchtigen Bekanntschaft entwickelt sich eine innige Liebe, der etwas sehr Rätselhaftes anhaftet. Ushna ist eine in vielerlei Hinsicht ungewöhnliche Frau: Zuforderst ist sie ein Wesen, das ohne Bauchnabel zur Welt kam. Sie ist mit Wissen ausgestattet, welches den Banditen zu schnell wachsendem Reichtum verhilft. Aber: Alles hat seinen Preis. Ushna verlangt, dass ihr Glaube geschenkt und dass ihr Folge geleistet wird. Ebenso wie die Gruppe immer mehr im Zwist zerfällt und daran zerbricht, verfestigt sich die Liebe zwischen Ushna und Jalan. Die Liebe der Beiden steht aber unter einem schlechten Stern. Mit folgenreichen buddhistischen Ritualen und magischem Zauber versucht Ushna die Beziehung dennoch zu ermöglichen. Diese Praktiken rufen den Yeti (Naseeruddin Shah) auf den Spielplan, dessen Aufgabe darin besteht, die aus den Fugen geratene Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Im Lauf der Irrungen und Wirrungen der Geschichte führt diese bis in das Tokio unserer Zeit…
Christian Schön
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